Baby auf hoher See – Erster Besuch im Schwimmbad

Babyschwimmen

Sie, Ihr Partner und ihr kleiner Sonnenschein haben sich nach der Geburt an das gemeinsame Zusammenleben gewöhnt. Die ersten Hürden sind genommen. Die ersten Klippen sind umschifft. Doch nun kommt die Frage auf, wie sie Ihrem Kind fern des täglichen Alltags etwas Besonderes bieten können. Warum also nicht ein Familienbesuch im Schwimmbad?

Doch bleiben viele Fragen junger Eltern unbeantwortet. Wie alt muss mein Kind sein, damit ich es ins Schwimmbad mitnehmen kann? Woran sollte ich denken? Schadet das Chlor oder Salz der Haut meines Kindes? Dieser Artikel soll Ihnen einen groben Überriss zum Thema Baby und Schwimmbad liefern.

Ihren ersten Schwimmbadbesuch sollten Sie nicht völlig ohne Übung begehen. Zuvor sollte ihr Kind schon einige Planscherfahrungen in der elterlichen Badewanne oder einem Badeeimer gesammelt haben. In heimischer Atmosphäre fällt es dem Kind und auch Ihnen viel leichter, auf möglicherweise auftretende Probleme zu reagieren. Hat es dieses erste “Mini-Schwimmpferdchen” erfolgreich absolviert, kanns losgehen ins große Becken. Sie sollten allerdings auf jeden Fall solange warten, bis ihr Kind den Kopf selbst über Wasser halten kann. Erfahrungsgemäß dürfte ab dem dritten bis vierten Lebensmonat nichts mehr gegen einen Schwimmbadbesuch sprechen.

Die Auswahl des Schwimmbades

Nun suchen Sie sich ein schönes Schwimmbad in Ihrer Nähe. Es wird Ihrem Badeerlebnis deutlich zugute kommen, wenn das von Ihnen gewählte Bad über mehrere, unterschiedlich temperierte Becken verfügt. Ihr Kind wird Warmwasserbecken mit 34-35 Grad Celsius lieben. Und auch vor dem Chlor im Wasser braucht ihr kleiner Schatz keine Angst zu haben. Solange sie ihr Kind nach dem Badebesuch gründlich mit klarem Wasser abspülen und dann noch etwas Babycreme oder Massageöl auftragen, kann nichts schiefgehen. Dasselbe gilt übrigens auch für Salzwasser- oder Solebecken. Viele Mütter halten die natürliche Sole im Wasser sogar für weniger schädlich als künstlich versetztes Chlorwasser. Aber auch hier gilt: Nach dem Baden ordentlich mit klarem Wasser nachspülen und eincremen.

Erkundigen Sie sich nach speziellen Familientarifen. Viele Bäder bieten günstige Paketpreise an. Und beachten Sie, dass ihr erster Badebesuch nicht während der Bade-Hochsaison startet. Wo viele kleine Kinder lustig durch Schwimmbad tollen und vom Beckenrand springen, wird Ihnen sonst ein nassgespritztes und ängstliches Baby nicht erspart bleiben.

Tasche packen für den Schwimmbadbesuch

Und was sollte ich nun einpacken? Ihre Badetasche wird prall gefüllt sein. Handtücher werden Sie sicherlich nicht genug haben, egal wie viele sie mitnehmen. Vergessen Sie außerdem nicht griffige Badeschlappen. Mit dem Sohn oder der Tochter auf dem Arm will schließlich keiner ausrutschen und zu Boden gehen. Und auch ein Fläschchen mit Babynahrung oder Muttermilch gehört in die Badetasche. Ihr Kleines wird nach den ersten anstrengenden Paddelversuchen ordentlich Hunger bekommen. Schwimmwindeln sind vorteilhaft, auch wenn viele Internet-Foren schreiben, dass Ihr Kind wegen des Wasserdrucks sowieso nicht ins Becken machen wird. Aber zum einen muss ihr Kind im Bad ja auch einige Zeit außerhalb des Beckens verbringen. Zum anderen geben Schwimmwindeln Ihnen das gute Gefühl, dass nichts schiefgehen kann. Eine Schwimmhilfe für ihr Kind kann auch nicht schaden. Im kühlen Nass kann es so bequem in seinem Mini-Schlauchboot paddeln, ohne dass es Wasser in die Augen oder die Nase bekommt.

Ihre eigene Badekleidung sollten Sie bereits unter der normalen Oberbekleidung tragen, das spart Zeit. Die meisten Umkleidekabinen sind nicht für Babys konzipiert. Die zwei bis drei speziellen Familienumkleiden sind grundsätzlich belegt und wenn Sie doch mal eine ergattern, so werden sie ob viel zu kleiner Wickeltische verzweifeln. Im Idealfall starten Sie den ersten Badetag mit ihrem Partner. Zu dritt gelingt die Umzieherei deutlich leichter.

Den Maxicosi sollten Sie im Auto lassen. Am Schwimmbecken ist er meist nur im Weg. Und ständig laufen Sie Gefahr, das teure Stück mit Chlorwasser einzunässen. Einen wirklichen Nutzen hat der MaxiCosi im Schwimmbad sowieso nicht.

Freibad oder Hallenbad

Sollten Ihre ersten Badeerfahrungen im Freibad stattfinden, so denken Sie an ausreichend Sonnenschutz für Ihren kleinen Liebling. Neben Baby-Sonnencreme und Mützen mit UV-Schutz leistet eine Strandmuschel praktische Dienste. Schnell und unkompliziert aufgebaut, spendet sie Ihnen und ihrem Nachwuchs in den Schwimmpausen Schatten.

Egal ob im Hallenbad oder im Freien. Achten Sie besonders darauf, dass ihr kleiner Spatz nicht friert. Sobald die Hände, Füße oder Lippen ihres Kindes bläulich schimmern, wirds Zeit für eine Aufwärmpause. Zu Beginn empfiehlt sich sowieso, eine Eingewöhnungszeit von ca. 30 Minuten nicht deutlich zu überschreiten.

Wenn Sie diese Grundsätze beachten, wird Ihrem persönlichen Badespaß nichts mehr im Wege stehen. Möglicherweise wird der erste Besuch mit dem Nachwuchs im Schwimmbad ein anstrengendes Unterfangen. Doch nichts entlohnt mehr als das glückliche Quietschen beim Wasserplanschen oder der Gesichtsausdruch, wenn ihr Baby das erste Mal etwas Salzwasser von den Lippen leckt. In diesem Sinne: Viel Erfolg und Mast und Schottbruch.

Das könnte Dich auch interessieren

Weitere Meldungen zum aktuellen Thema

Wickeltasche – was sollte man stets dabei haben

Egal, ob der Besuch bei Oma, Tante und Onkel oder der besten Freundin ansteht: Ein Ausflug mit dem neugeborenen Nachwuchs bleibt nie aus! Brechen Sie jedoch nicht überstürzt auf, denn von nun an ist die Wickeltasche für Ihr Kind, ebenfalls ein ständiger Begleiter, wenn Sie das Haus nicht allein verlassen.

Rund und gesund durch die Schwangerschaft

Für die meisten Frauen, die zum ersten Mal schwanger werden, stellt sich die Frage, wie sie ab sofort leben sollen und was ihrem Baby nicht schadet. Manche denken, sie können weitermachen wie bisher, wieder andere stellen von Anfang an den Schongang ein. Doch welcher Weg ist nun der Richtige? Die Antwort ist erdenklich einfach: Der

Der beste Zeitpunkt für ein Kind

Junge Mütter sind viel schneller mit einer Situation überfordert. Sie müssen erst einmal ihr eigenes Leben auf die Reihe bekommen, bevor sie ein neues in die Welt setzen. So oder so ähnlich klingen die meisten Vorurteile, wenn es um das Thema junge Mütter geht.

Veröffentlicht im: Ratgeber   Quelle: Chrisiman    Autor: Jan
Bild: POOL • Kontakt direkt voraus!/Steve_ohne_S/aboutpixel.de
Weitere Informationen: , ,

Hinterlasse einen Kommentar

Babysitter Anzeige

Babysitter Anzeige

Babysitter, Babysitterkurse und Babysitter-Jobs bundesweit